Ein typischer Fehler ist das Entlüften bei laufender Pumpe. Das ist zwar nicht schädlich, aber Sie riskieren, dass heißes Wasser spritzt. Besser ist es, die Pumpe auszuschalten und den Heizkörper auskühlen zu lassen. Ein weiterer Klassiker: das Entlüften, obwohl gar keine Luft im System ist. Das erkennen Sie daran, dass beim Öffnen sofort Wasser austritt – dann ist keine Luft vorhanden. Wenn Sie trotzdem weiterdrehen, verlieren Sie unnötig Wasser und Druck. Hören Sie sofort auf, sobald ein gleichmäßiger Wasserstrahl kommt. Auch nach dem Entlüften kann es nötig sein, das Ventil nachzujustieren: Wenn der Heizkörper zuvor voller Luft war, muss das Thermostat möglicherweise höher gestellt werden, weil nun mehr Wasser zirkuliert. Beobachten Sie die Raumtemperatur über einige Stunden, bevor Sie das Ventil erneut verstellen.
Wenn Sie mehrere Heizkörper entlüften, beginnen Sie am besten mit dem am weitesten von der Pumpe entfernten Heizkörper und arbeiten sich zur Pumpe vor. So wird die gesamte Luft aus dem System gedrückt. Nach dem Entlüften sollten Sie alle Thermostate wieder auf die gewünschte Stufe bringen. Kontrollieren Sie nach einer Woche erneut, ob sich Luft angesammelt hat – das kann bei größeren Anlagen mehrere Durchgänge erfordern. Sollten Sie feststellen, dass ständig Luft nachströmt, deutet das auf ein größeres Problem hin, etwa eine undichte Stelle oder ein defektes Ausdehnungsgefäß. Dann ist ein Fachbetrieb gefragt. Aber in den meisten Fällen reicht das Justieren und Entlüften aus, um wieder wohlige Wärme zu bekommen.
Kontrollieren Sie als Nächstes die Gurtführung und den Auslass des Rolladengurtes. Hier entweicht häufig warme Luft, weil die Öffnung größer ist als der Gurt selbst. Ein einfacher Trick: Bringen Sie eine kleine Bürstendichtung an, die den Gurt umschließt. Sie können auch einen Filzstreifen seitlich in die Führung kleben. Wichtig ist, dass der Gurt weiterhin leicht gleitet und nicht an der Dichtung reibt. Andernfalls nutzt sich das Gurtband schnell ab und der Rollladen lässt sich nur schwer bedienen.
Typische Montagefehler, die Sie vermeiden sollten Ein häufiger Fehler ist das Verwenden von zu kurzen Dübeln oder Schrauben. Die Dübel müssen vollständig im Mauerwerk versinken, sonst hält die Schiene nicht sicher. Wenn Sie die Schiene an einer Wand mit Hohlräumen montieren, benötigen Sie spezielle Hohlraumdübel oder Klappdübel. Normale Dübel greifen dort nicht und die Schiene löst sich nach kurzer Zeit.
Die Wahl der richtigen Eingangsmatte entscheidet darüber, wie viel Schmutz in Ihre Wohnung gelangt und wie sicher der Boden im Flur bleibt. Viele greifen zu einer günstigen Kokosmatte, weil sie rustikal aussieht. Doch die Praxis zeigt: Diese Modelle nehmen Feuchtigkeit nur schlecht auf und werden schnell zur Stolperfalle, wenn sie sich wellen. Für den Innenbereich ist eine Matte mit rutschfester Unterseite aus Latex oder PVC die bessere Wahl. Achten Sie darauf, dass die Unterseite nicht nur rutschhemmend ist, sondern auch kein Weichmacher abdampft. Ein einfacher Test: Legen Sie die Matte auf eine glatte Fliese und schieben Sie sie mit dem Fuß. Wenn sie sich bewegt, wird sie das auch vor Ihrer Tür tun.
Nach etwa zwei bis drei Jahren sollten Sie die Matte erneuern, auch wenn sie äußerlich noch intakt aussieht. Die Schmutzfangwirkung lässt nach, weil die Fasern abgenutzt sind und sich tief im Gewebe Schmutzpartikel festsetzen, die Sie nicht mehr herausbekommen. Ein sicheres Zeichen ist, wenn die Matte nach dem Saugen immer noch grau bleibt oder der Rücken Risse zeigt. Werfen Sie einen Blick auf die Unterseite: Wenn sich das Profil abgeschliffen hat, ist die Rutschfestigkeit dahin. Investieren Sie dann in ein Modell mit gewebter Oberfläche und massiver Gummiunterlage – das hält meist doppelt so lang wie eine gestanzte Matte.
Vergessen Sie nicht die Revisionsklappe selbst. Wenn sie nicht dicht schließt, hilft ein umlaufendes Dichtungsband mit Klebeseite. Messen Sie die Klappe genau aus und schneiden Sie das Band passend zu, sodass es an den Ecken sauber stößt. Schrauben Sie die Klappe fest an, aber vermeiden Sie übermäßigen Druck, sonst verformt sich der Deckel auf Dauer. Prüfen Sie nach dem Anbringen, ob die Klappe noch vollständig schließt und keine Spalte sichtbar sind.
Wenn im Winter kalte Luft durch den Rolladenkasten zieht, liegt das meist an undichten Stellen zwischen Kasten und Mauerwerk oder an schlecht sitzenden Gurtführungen. Bevor Sie jedoch mit dem Abdichten beginnen, sollten Sie den Zustand des Kastens genau prüfen. Öffnen Sie dazu die Revisionsklappe und kontrollieren Sie, ob Dämmmaterial verrutscht ist oder Feuchtigkeit eindringt. Nur ein trockener, sauberer Kasten lässt sich wirksam isolieren. Arbeiten Sie bei kräftigem Frost am besten gar nicht erst, da Dichtstoffe und Kleber bei niedrigen Temperaturen nicht richtig haften.
Wenn die Heizung nur lauwarm bleibt oder einzelne Räume nicht die gewünschte Temperatur erreichen, liegt das oft nicht an der Heizungsanlage selbst, sondern an einfachen Einstellungen, die Sie selbst vornehmen können. Zwei der häufigsten Ursachen sind falsch justierte Thermostatventile und Luft im Heizkörper. Beides lässt sich mit wenigen Handgriffen beheben – ohne Fachmann und ohne teures Werkzeug. Dieser Artikel zeigt Ihnen, worauf Sie achten müssen und welche Fehler Sie vermeiden sollten.